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„Das gilt selbst für Webportale, die eigentlich auf solider Basis und mit wissenschaftlichem Anspruch auftreten“; sagt bng-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Eisenbach. Jüngstes Beispiel ist ein integrierter Service auf der Seite www.weiße-liste.de. Seit neuestem ist es möglich, auf dieser von der Bertelsmann Stiftung sowie von Patienten- und Verbraucherorganisationen getragenen Plattform, niedergelassene Ärzte nach Fachgebiet zu suchen.
„Zum einen vermissen wir dabei im internistischen Fachgebiet die Unterscheidung von Hausarzt und Facharzt und zum anderen die Unterscheidung der verschiedenen Teilgebiete der Inneren Medizin“, erklärt Dr. Eisenbach. „Beide Differenzierungen sind unverzichtbar, um der ambulanten Versorgungswirklichkeit Rechnung zu tragen.“ Ein Patient mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, Leberentzündung oder gravierenden Magenproblemen, hat bei der Arztsuche der „Weißen Liste“ keine Chance, direkt einen Gastroenterologen in seiner Umgebung zu finden.
„Obwohl das Problem den Organisatoren der „Weißen Liste“ durchaus bekannt und bewusst ist, zeigen die Verantwortlichen wenig Eile, bei der Nachbesserung“, bedauert Dr. Eisenbach. Wer einen Gastroenterologen in seiner Nähe sucht, der ist deshalb wesentlich besser auf den Internetseiten des Berufsverbandes www.bng-gastro.de bedient. Hier liefert die Arztsuche tatsächlich den gesuchten Spezialisten vor Ort.