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Darmspiegelung (Koloskopie)

Endoskopisches Bild des Dickdarms
Endoskopisches Bild des Dickdarms
Dickdarmpolyp vor der Abtragung
Dickdarmpolyp vor der Abtragung

Diese Art der Früherkennung umfasst eine genaue und vollständige Untersuchung des gesamten Dickdarms, wobei sehr frühe Vorstadien (die sog. Polypen) eines möglichen Dickdarmkrebses festgestellt und entfernt werden können.

Oft dauert es zehn und mehr Jahre bis aus einem Polypen Krebs entsteht. Selbst dann müssen noch nicht sofort Beschwerden auftreten.

Darum reicht in der Regel auch eine Darmspiegelung alle zehn Jahre, um eine mögliche Krebsentwicklung rechtzeitig zu erkennen. Bereits während der Untersuchung lassen sich alle Vor- und Frühstadien schmerzlos und restlos abtragen: Hier kann dann kein Krebs mehr entstehen.

Durch Verwendung moderner Schmerz- und Beruhigungsmedikamente kann die Untersuchung Schmerzfrei ambulant durchgeführt werden.

 

Das Untersuchungsinstrument, das Koloskop, ein dünner, biegsamer Schlauch, wird in Ihren After eingeführt und im Darm Stück für Stück vorgeschoben. An der Spitze des Schlauchs befindet sich eine winzige Kamera mit der der Untersucher den Darm schrittweise genauestens inspiziert. Mit einer dünnen Schlinge, die durch den Arbeitskanal geschoben wird  können die Polypen während der Untersuchung unkompliziert abgetragen werden. Diese Polypen werden dann geborgen, um sie beim Pathologen untersuchen zu lassen. Selbstverständlich muss Ihr Darm für diese Untersuchung entleert sein. Dazu müssen Sie einige Tage vor der Untersuchung auf schwere Kost verzichten und 1 Tag vorher ein Abführmittel einnehmen. Ein Einlauf vor der Koloskopie ist nur dann notwendig, wenn Ihr Darm nicht restlos entleert ist.

Wie Sie sich denken können, birgt die Spiegelung natürlich ein Risiko. Das Instrument kann manchmal eine leichte Blutung erzeugen. In den seltensten Fällen kann es zu lebensbedrohlichen bis hin zu tödlichen Komplikationen kommen. Fachleute schätzen dieses Risiko mit 1:100 000 ein.

Im Vergleich zu dem Risiko, ohne Früherkennung an Darmkrebs zu sterben, ist dies, unter dem Risiko-Nutzen-Aspekt betrachtet, ein sehr kleines Risiko. Denn ab dem Alter von 55 Jahren beträgt das Risiko in den nächsten  25 Jahren an einem Darmkrebs zu sterben 1:33, das bedeutet eine von 33 Personen stirbt daran.

Selbstverständlich ist es Ihnen überlassen, welche Art der Früherkennung Sie ab dem 55. Lebensjahr wählen. Lassen Sie sich hierzu nochmals in allen Einzelheiten von Ihrem Hausarzt oder dem Darmprofi ausführlich beraten. Wichtig ist nur, dass Sie überhaupt die Chance ergreifen, Darmkrebs so früh als möglich erkennen oder erst gar nicht entstehen zu lassen.
Generell gilt natürlich, dass Sie jede Art von Darmbeschwerden oder Blut im Stuhlgang auf direktem Weg Ihrem Arzt mitteilen, unabhängig von den obenbeschriebenen Möglichkeiten der Früherkennung.

Aus dem Merbblatt zur Darmkrebsfrüherkennung
Des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

 

Magen-Darm-Experten

Die im Saarland unter der Bezeichnung Magen-Darm-Experten zusammengeschlossenen Ärzte werden Sie regelmäßig  nicht nur über Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Darmerkrankungen informieren, sondern auch über Erkrankungen des gesamten Magendarmbereiches :

 
  • Speiseröhre
  • Magen
  • Dünndarm
 
  • Leber
  • Galle
  • Bauchspeicheldrüse

Zu den Magen-Darmerkrankungen gehören auch die verschiedensten Stoffwechsel- und Speichererkrankungen und Lebensmittelallergien.

Wir halten für Sie modernste Gerätschaften vor und haben uns zur Strukturqualität (Mindestanzahl der technischen Untersuchungen, Einhaltung der Hygiene, einzeitige Polypabtragung, Assistenz-Fachpersonal, regelmäßige Fortbildung) unter Aufsicht des Qualitätsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes (KVS) verpflichtet.
Die Ergebnisqualität werden wir regelmäßig auf unserer Homepage und über die KVS veröffentlichen.

Entsprechende Bilddokumentationen können bei Interesse unter der Rubrik Galerie zur Koloskopie betrachtet werden.

(c) 2011, Gemeinschaft niedergelassener endoskopisch tätiger Internisten im Saarland e.V.